Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern zum Erfolgsfaktor machen!

Nr.0.34.64  | 16.08.2021  | STGT  | Städte- und Gemeindetag MV

Städte, Ämter und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern formulieren klare Erwartungen an die Parteien, die nach der Wahl die Verantwortung tragen wollen 

„Gerade in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern kann die Digitalisierung das entscheidende Werkzeug sein, um geografische Entfernungen, z.B. zu medizinischer Versorgung, zur Verwaltung oder zu Bildungseinrichtungen, zu überbrücken. Die aktive Beteiligung der Kommunen sowie die Unterstützung dieser ist folglich auch für unser Bundesland wichtig, denn nirgendwo sonst wird die Digitalisierung das Leben so vieler Menschen so nachhaltig verändern wie in den Kommunen.“, heißt es in einer von der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern und dem Vorstand des Städte- und Gemeindetages Mecklenburg-Vorpommern kürzlich beschlossenen Ziel- und Maßnahmendarstellung. 

In dem fünfseitigen Dokument werden konstruktive Handlungen gefordert, die aus Sicht der kommunalen Praxis in den kommenden Jahren und mit Unterstützung der neuen Landesregierung zwingend erforderlich sind, um die ambitionierten Ziele für eine digitale Gesellschaft zu erreichen und unser Bundesland als Standort in der digitalen Welt wettbewerbsfähig und sichtbar bleiben zu lassen. Wenn die Städte und Gemeinden auch in Zukunft eine lebenswerte Heimat bieten wollen, muss die neue Landesregierung, die am 26. September 2021 von den Bürgerinnen und Bürger unseres Bundeslandes gewählt wird, gemeinsam mit der kommunalen Familie Strategien, Vorgaben und Standards entwickeln. Denn erfolgreiche Digitalisierung die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, geht nur gemeinsam mit den Kommunen. Denn die Kommunen sind die Schnittstellen, sprich Anlaufstellen für die Bürger. Zu den Forderungen gehört aber insbesondere auch die nachhaltige finanzielle Unterstützung der kommunalen Ebene bei der fortschreitenden Digitalisierung. „Der Kooperationsgedanke und die Unterstützung der Kommunen durch das Land werden gerade in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern an Bedeutung gewinnen müssen“, so der Zweckverband und der Städte- und Gemeindetag. 

Hintergrund: 

Der Zweckverband Elektronische Verwaltung ist ein Zusammenschluss aus derzeit 120 Kommunalverwaltungen und weiterer öffentlich-rechtlicher Institutionen in Mecklenburg-Vorpommern. Er hat sich seit 2006 landesweit als zentraler Ansprechpartner im Bereich der Informationstechnologie etabliert. Nach dem Grundsatz „Einer für alle“ unterstützt der Zweckverband die Kommunen im Land bei den immer komplexer werdenden Anforderungen in den Bereichen IT-Verfahren, IT-Infrastrukturen, elektronische Kommunikation mit den Bürgerinnen, Bürgern und der Wirtschaft sowie Datenschutz und IT-Sicherheit. 

Der Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern ist die Vereinigung aller Städte und Gemeinden in unserem Bundesland, unabhängig von ihrer Größe, und vertritt die Idee der kommunalen Selbstverwaltung gegenüber dem Landtag, der Landesregierung, Institutionen und anderen Verbänden. 

In ihren Funktionen nehmen beide die Meinungsführerschaft für die Städte und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern wahr und gewährleisten durch Beschlüsse ihrer Gremien eine breite Legitimation. 

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:

Klaus-Michael Glaser (Referent Städte- und Gemeindetag M-V, 0170/7671005)

Nicole Kuprat (Verbandsvorsteherin Zweckverband für Elektronische Verwaltung M-V 0385/77334710)