Klarer Plan für schrittweise Öffnungen als Signal wichtig –

Nr.5.00.13  | 01.03.2021  | STGT  | Städte- und Gemeindetag MV

Die Debatte um Öffnungen ist in vollem Gange. Dies sollte aber zu keinem Überbietungswettbewerb zwischen den Bundesländern werden. Das wäre ein falsches Signal an die Bevölkerung! „Wir sind nämlich noch nicht durch“, sagte Thomas Beyer, Vorsitzender des Städte- und Gemeindetages. „Es ist eine Gemeinschaftsanstrengung und -aufgabe, wachsam zu bleiben, elektronische Methoden zur Einbuchung/Registrierung beim Frisör und in Geschäften nutzen, um die schnelle Nachverfolgung abzusichern.“ 

Denn angesichts der britischen und südafrikanischen Mutationen ist Vorsicht geboten, damit nicht schnelle Öffnungen sich als Bumerang erweisen. Die Öffnungsdebatte trifft zusammen mit wachsenden Ermüdungserscheinungen in der Bevölkerung. „Darum müssen Wirtschaftsverbände und Kammern gerade, wenn mehr geöffnet werden soll, auf Einhaltung der Regeln in den Geschäften und Läden dringen. Dass dies notwendig ist, zeigt sich aller Orten in bereits geöffneten Einrichtungen. Zur Ehrlichkeit dazu gehören muss aber auch, dass eine Rückkehr in den Shutdown, wie dies unlängst der Deutsche Städte- und Gemeindebund in die Diskussion brachte, in jeden Stufenplan gehört“ so Beyer weiter. 

Nur so wird allen deutlich, dass die Öffnung von jedem fordert, Regeln zu beachten und vorsichtig zu sein. Gerade die Öffnungen zu Weihnachten gemahnen hier nachhaltig. Darum sind gute Ideen und Konzepte wichtig, die ein Weg aus dem Lockdown sein können, ohne die Gefahr steigender Infektionszahlen außer Acht zu lassen. Daher wird durch den Städte- und Gemeindetag M-V begrüßt, dass der Pilot in Rostock durch die Landesregierung unterstützt wird. 

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung: Andreas Wellmann, Geschäftsführer StGT M-V, (01 70) 7671 000