Die Endlagersuche hat begonnen

Nr.8.10.2  | 28.03.2019  | STGT  | Städte- und Gemeindetag MV

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) hat mit der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Standortauswahlverfahren begonnen. Die erste Veranstaltung für die Kommunen der Norddeutschen Bundesländer (Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern) fand am 10. Januar 2019 in Hamburg statt. Dabei werden die einzelnen Kommunen nicht angeschrieben, sondern diese Termine werden nur zentral bekannt gemacht. (Wir haben gegenüber dem DStGB angeregt darauf hinzuwirken künftig – nach Identifikation in Frage kommender Teilgebiete – direkt die Gemeinden und Landkreise einzuladen)

 

Grundlage für die Endlagersuche ist das Standortauswahlgesetz vom 5. Mai 2017. Dieses regelt das Standortauswahlverfahren. Dabei soll bis 2031 ein Standort mit der bestmöglichen Sicherheit für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle gefunden werde. Dabei soll in den Wirtsgesteinen Steinsalz, Tongestein oder Kristallingestein in tiefen geologischen Formationen ein Endlagerbergwerk gefunden werden, aus dem die Abfälle bis zu 500 Jahre nach ihrer Einlagerung problemlos zurückgeholt werden können. Derartige geologische Formationen gibt es auch in Mecklenburg-Vorpommern, vorrangig in den Landkreisen Nordwestmecklenburg, Ludwigslust-Parchim und Vorpommern-Greifswald.

Anlagen

Bundesgesellschaft für Endlagerung (PDF, 2.97 MB)
Aktueller Stand des Verfahrens

Endlagersuche in Deutschland (PDF, 1.26 MB)
Präsentation der Dialogveranstaltungen für Städte, landkreise und Gemeinden

Endlagersuche in Deutschland (PDF, 3.9 MB)
Fotodokumentation der Dialogveranstaltungen für kommunale Gebietskörperschaften

Wirtsgesteine (PDF, 0.46 MB)
Vermerk zur Standortauswahl: Wirtsgesteine