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Der Überblick 12/2011

1878 erfolgte der Bau des Amtsgerichtes vor dem Burgtor, nachdem die Patrimonialgerichte und die Stadtgerichte aufgehoben waren. Zu den Fundamenten des Amtsgerichtsgebäudes wurden die Felsen des Burgtores verwendet, das man als Verkehrshindernis abgerissen hatte. Im Haus war auch das Stadtgefängnis untergebracht. Der Amtsgerichtsbezirk Woldegk umfasste 1925 folgende Ortschaften: Pasenow, Canzow, Göhren, Georginenau, Grauenhagen, Hinrichshagen, Oltschlott, Rehberg, Vorheide, Plath, Alt Käbelich, Neu Käbelich, Petersdorf, Neetzka, Katzenhagen, Helpt, Groß Miltzow, Klein Miltzow, Ulrichshof, Holzendorf, Kreckow, Groß Daberkow, Mildenitz, Badresch, Klein Daberkow, Lindow und Woldegk.
Das Amtsgerichtsgebäude blieb am Ende des 2. Weltkrieges vom Stadtbrand im April 1945 verschont und war bis 1946 Sitz der sowjetischen Kommandantur.
Danach zog hier bis 1989 der Rat der Stadt ein.
Die Stadtverwaltung nutzte es nach der politischen Wende. Ab 1992 befindet sich das Amt Woldegk in diesem Gebäude (Haus 1) und in dem rechts daneben stehenden Haus 2.

Schlagzeilen:

  • Erfahrungen mit „STAMP to  Europe“ in Österreich präsentiert
  • Der „Kuckuck“ wird 20
  • DStGB fordert keine Rentenanrechnung von Aufwandsentschädigungen
  • Weiterentwicklung des Kommunalen Finanzausgleiches Mecklenburg-Vorpommern
  • OVG Greifswald: Ermittlung der ortsüblichen Tiefenbegrenzung in einer Beitragssatzung