Wir wertschätzen Wahlhelfer!

Nr.0.55.1  | 05.09.2017  | STGT  | Städte- und Gemeindetag MV

Der Städte- und Gemeindetag bedankt sich bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die ihre Freizeit am Wahltag für die Mitarbeit in den Wahlvorständen zur Verfügung stellen und damit Demokratie erst ermöglichen!

 Der Städte- und Gemeindetag weist darauf hin, dass ehrenamtliche Wahlhelfer bei der Bundestagswahl erstmals mit einer Wahlhelferurkunde vom Bundesinnenministerium ausgezeichnet werden sollen. Die Wahlvorstandsmitglieder, die bereits 5 mal bei bundesweiten Wahlen ihr Ehrenamt erfüllt haben, werden mit einer Ehrennadel des Bundesinnenministerium ausgezeichnet. Der Städte- und Gemeindetag begrüßt diese Initiative von Bundesinnenminister Dr. de Maiziere und bittet die Wahlbehörden, die entsprechenden Urkunden und Nadeln aus dem Onlineshop des Ministeriums abzurufen. Mit ihr wird die Wertschätzung des demokratischen Staates für den ehrenamtlichen Einsatz von Bürgern bei den Wahlen in geeigneter Weise zum Ausdruck gebracht. Damit hofft das Bundesinnenministerium einen Beitrag zur Unterstützung der Wahlhelfergewinnung der Kommunen bei den Bundeswahlen leisten zu können und gemeinsam die nicht zuletzt durch die ehrenamtlichen Wahlorganisation aus der Bürgerschaft gesicherte Freiheit und Fairness der Wahlen in Deutschland zu sichern.

 Bei der letzten Bundestagswahl 2013 waren über 650.000 Bürgerinnen und Bürger als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer engagiert. Sie sorgen in den rund 90.000 Wahlbezirken in ganz Deutschland für das Gelingen eines reibungslosen Ablaufs der Wahl und einer korrekten und zügigen Ergebnisfeststellung in der Wahlnacht.

 Befremdlich findet der Städte- und Gemeindetag, so Geschäftsführer Andreas Wellmann, dass Mitglieder der AfD in den Wahlbehörden nachfragen, um vor Ort als Wahlbeobachter in den Wahlbezirken die Wahlvorstände kontrollieren zu wollen.

„Wir brauchen jeden politisch engagierten Bürger als Mitglied der Wahlvorstände. Hier können die AfD-Mitglieder ihren Beitrag leisten, dass korrekt und zügig gearbeitet wird. Repräsentative Demokratie wird letztlich durch Wahlen ausgeübt. Da hilft jede Hand und nicht „grundlose“ Kritik. Denn selbst gezählt erspart Kritik“, so Wellmann.