WEMAG-Familie wird größer

Nr.8.10.34  | 21.03.2017  | STGT  | Städte- und Gemeindetag MV

Große Harmonie bei den kommunalen Anteilseignern der WEMAG:

Auf der gestrigen Verbandsversammlung des Kommunalen Anteilseignerverbandes der WEMAG wurden 15 neue Gemeinden, darunter die Städte Gadebusch, Rehna und Neustadt-Glewe einstimmig als neue Mitglieder in den Anteilseignerverband aufgenommen. Gleichzeitig wurde eine Regelung darüber getroffen, inwiefern diese neuen Gemeinden an den Aktien profitieren sollen, die der Verband im Rahmen der Kommunalisierung von der Vattenfall AG im Jahre 2010 erworben hat.

Verbandsvorsteher Michael Ankermann, Bürgermeister der Stadt Warin, freute sich über diesen einstimmigen Beschluss. Ankermann wörtlich: „Jede neue Gemeinde trägt mit ihren Aktien dazu bei, die Solidargemeinschaft zu stärken und ganz konkret mit dem Verzicht auf einen Teil ihrer Dividenden den Abzahlungszeitraum für den aufgenommenen Kredit zu verkürzen. Damit kommen dann alle Mitgliedsgemeinden tatsächlich auch früher in den Genuss der vollen Dividenden.“ Er verwies darauf, dass der Verbandsvorstand in drei arbeitsreichen Sitzungen das nun mehrheitsfähige Modell mit Hilfe des Beraters Klemens Bellefontaine entwickelt hat. Er bedankte sich bei allen, auch bei der Gemeinde Königsfeld, die mit ihren Anregungen zu der einstimmig gefassten Satzungsänderung beigetragen haben. Der Beschluss zur Satzungsänderung ist nach umfangreichen Erläuterungen und kurzer Diskussion bei Enthaltung nur einer von 190 Mitgliedsgemeinden gefasst worden.

„Nach diesem Modell können auch noch zu einem späteren Zeitpunkt Gemeinden dazukommen, allerdings mit geringeren Ansprüchen auf zukünftige Aktien“, so der Verbandsvorsteher.

Im Bericht aus dem Unternehmen bat WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart um Unterstützung der Mitgliedsgemeinden bei der Breitbanderschließung durch die WEMACOM, bei der Verpachtung von Photovoltaikanlagen zur Eigenversorgung und bei der Förderung von Elektromobilität mit Ladesäulen zu helfen. Die WEMAG AG ist gut aufgestellt, so das Fazit des Verbandsvorstehers und mit vielen neuen Geschäftsfeldern weitaus mehr als nur ein Netzbetreiber.